Bank und Türme

Am siebten Spieltag gastierte unsere SpVgg auf dem Falkenberg beim FC Gölle, von wo man einen wunderbaren Blick auf die Stadt der Türme hat.
Das bietet sich an so einem schönen Herbsttag natürlich an, dachten sich doch auch bis zu 30 Mitgereiste Fans. Hört sich nach wenig an - für uns aber ein schönes Zeichen für einen Aufwärtstrend, dass es wieder interessant ist, das Geschehen rund um die neue Mannschaft zu verfolgen.

Dem Spiel war es zuerst nicht anzusehen, dass es mit einem 2:8 für uns enden wird. Wir bestimmten zwar das Spiel, der FC Gölle suchte jedoch den Kampf und spielte munter mit. Wichtig war es in der ersten Halbzeit den Kampf anzunehmen, was der Truppe super gelungen ist. Dies war der Türöffner für die Partie - klasse Jungs, gut gekämpft.

In die Halbzeit ging es dann mit einer 0:2 Führung mit den Treffern durch unsere Stürmer Stefan Nezel und Florian „Mülli“ Müllhäuser.
Eine eher unspektakuläre Halbzeit. Man stellte sich schon die Frage, was wohl der Aufhänger für den Bericht sein könnte.
Doch in der zweiten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse.

50. Minute: Die Zuschauer trauten ihren Augen kaum. Mülli setzte sich über die linke Seite durch. Soweit ein für diese Saison gewohntes Bild. In der Mitte jedoch steht unser mitgelaufener IV (Innenverteidiger) Christian „Bisi“ Bister frei - unglaublich.
Den gegnerischen Strafraum kannte er bis dahin nur vom Hörensagen. Die Zuschauer mussten noch kurz zittern, er muss nur noch einschieben. Schafft er das? ... Yes, er macht ihn rein. Seinem Jubel zufolge konnte er es selbst kaum glauben - Wahnsinn. Die Bank diskutierte, ob es das erste Tor überhaupt von Bisi gewesen ist. Wir werden das recherchieren. Bisi ist derzeit topfit und es war schön zu sehen, dass er sich mit diesem Tor selbst dafür belohnt hat.

Nicht weniger unspektakulär ging es weiter.
65. Minute: Benedikt „Lord“ Gerkens wird eingewechselt. Leicht belächelt und mit einem Foto als Beweisstück dokumentiert, wurde dies von seinem Studienkollegen, der extra von Konstanz angereist war, um ihn zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt wusste man ja auch noch nicht, dass er sein Spiel des Lebens machen sollte. Kaum auf dem Platz steht er im 16er einfach da. Der Ball fliegt ihm vor die Füsse und er zieht ab. Der wär auf keinen Fall rein. Der Schuss wurde jedoch abgefälscht und landete im Netz - die Bank flippte aus. Als er kurz darauf noch einen Gölleboy tunnelte war das aber auch zu viel des Guten. Er ging nach ca. 15 Minuten mit einer Zerrung wieder vom Platz. Klasse Auftritt, Lord.

Bevor es zu weiteren unfassbaren Szenen kam, netzte Jochen Riedmüller noch zwei mal zum 5:1 und 6:1. Dies ist man jedoch mittlerweile gewohnt. Nicht gewohnt ist man, das die noch später eingewechselten Alexander „Schnauzer“ Sauter und Maxim Wetzel treffen - unglaublich.

Unser Trainer Jürgen „Torty“ Fischer hat es geschafft, dass drei Einwechselungen zum Torerfolg führen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wir haben eine unfassbar starke Bank oder das Trainerteam schafft es den Jungs besonderes Vertrauen mitzugeben. Die Antwort ist klar. Torty, wie machst du das nur? ;)

Die Stimmung war natürlich ausgelassen bei einem Endstand von 2:8.
Besonders schön war zu sehen, dass neben den üblichen Verdächtigen auch andere das Tor treffen, was super ist für die Stimmung innerhalb der Mannschaft.
Elfmeter gab es übrigens keinen, was auch der Grund dafür ist, dass Manuel „ManU“ Bister sein Torekonto nicht aufstocken konnte.

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